Willkommen bei SH-Gen

Auf dieser Seite möchten wir uns vorstellen:

Nach dem Studium der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München war Dr. Schorsch bis 1987 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Frauenklinik der TH Aachen und leitete bis zu seinem Ausscheiden das Endokrinologische Labor der Frauenklinik.

Im Anschluss daran war Dr. Schorsch als leitender Oberarzt der Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Witten-Herdecke und später an der Frauenklinik Rheinfelden tätig.

Seit 1991 arbeitet Dr. Schorsch als niedergelassener Gynäkologe in Wiesbaden.

 

Mitgliedschaften:

  • Weiterbildungsausschuss für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin der Landesärztekammer Hessen.
  • American Society for Reproductive Medicine
  • European Society for Human Reproduction and Embryology
  • Deutsche Gesellschaft für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

Nach dem Studium der Humanmedizin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt arbeitete Dr. Hahn an der Frauenklinik des Krankenhauses Nord-West in Frankfurt.

Es folgten die Facharztweiterbildung, eine 18-jährige Oberarzttätigkeit mit den Schwerpunkten Ultraschall, operative Gynäkologie, Uro-Gynäkologie und Geburtshilfe.

Zwischen 1986 und 1996 war er Mitglied in der IVF-Arbeitsgruppe des deutschen IVF-Pioniers Prof. Dr. med. Siegfried Trotnow.

1996 gründete Dr. Hahn zusammen mit Dr. Schorsch das IVF-Zentrum in Wiesbaden.

 

Mitgliedschaften:

  • IVF-Kommission der Landesärztekammer Hessen
  • Deutsche Gesellschaft für Andrologie
  • American Society for Reproductive Medicine

Seit Abschluss Ihres Medizinstudiums an der Freien Universität Berlin hat Frau Dr. Daser in der Grundlagenforschung gearbeitet. Zunächst mit der Doktorarbeit am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin, dann in den folgenden zehn Jahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin am Deutschen Rheumaforschungszentrum Berlin sowie an der Charité. Thema war durchgängig die Entstehung von Autoimmunprozessen durch Immunregulation und Immungenetik. Die daraus entstandenen Ergebnisse fasste sie in ihrer Habilitationsschrift zusammen und erhielt 2001 die Venia Legendi im Fach Pathobiochemie. Zudem gewann sie 1994 den Phoenix-Pharmazie-Wissenschaftspreis.

Einen neuen Schwerpunkt in der Molekularbiologie setzte sie seit 2001 durch ihre experimentellen Arbeiten am MRC Laboratory of Molecular Biology (LMB) in Cambridge, wo auch die intensive Zusammenarbeit mit der Gruppe von Dr. Paul H. Dear begann. Sie entwickelten gemeinsam die Methode des Molecular Copy-number Counting (MCC), um genomische Änderungen von Kopien in Krebszellen zu untersuchen.

Zurück in Deutschland arbeitete sie 2006 am Institut für Humangenetik der Universität Mainz unter Leitung von Professor Dr. Thomas Haaf. Als im Rahmen einer bestehenden Kooperation mit dem Kinderwunschzentrum Wiesbaden die Frage aufkam, ob MCC nicht auch geeignet wäre, Kopienzahlen in Polkörpern zu untersuchen, um Fehlverteilungen von Chromosomen in Eizellen zu entdecken, wechselte sie zum Kinderwunschzentrum Wiesbaden. Nach einer intensiven Experimentalphase in Wiesbaden und als Gastwissenschaftlerin am LMB in Cambridge konnte sie MCC als einfache und robuste Methode für die Polkörperdiagnostik etablieren und in den darauffolgenden Jahren an die klinische Anwendung heranführen.

2011 erhielt sie dafür den vom Dachverband der Reproduktionsbiologie und -medizin verliehenen Dr. Kade-Preis.

Belohnt wurde diese Arbeit auch durch eine besondere Auszeichnung 2012 in Istanbul: Auf der 28. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Embryologie (ESHRE) wurde der SH-Gen als erstem deutschen Team der internationale Preis "Grant for Fertility Innovation" (GFI) verliehen.

Aktuell leitet sie das Labor der SH-Gen Forschungsgesellschaft mit inzwischen vier Mitarbeiterinnen.

Dagmar Seifert kam 2012 nach Abschluss ihres Studium der Anthropologie an der Universität Mainz zu SH-Gen. Sie führte retrospektive Polkörperanalysen durch und half, die Methode näher an die klinische Anwendung heranzuführen.

Die Biologinnen Elisabeth Müller und Cornelia Vogt wurden im Jahr 2014 eingestellt, nachdem sie ihr jeweiliges Biologie-Studium an der Universität Würzburg mit dem Schwerpunkt Molekularbiologie abgeschlossen hatten. Zu diesem Zeitpunkt wurde MCC so weiterentwickelt, dass sie Patientinnen bei ICSI-Behandlungen als Routine-Methode angeboten werden konnte.

Die Anthropologin Melanie Schranz verließ 2015 die Universität Mainz und verstärkte das Team.

SH-Gen profitiert als Team durch den unterschiedlichen wissenschaftlichen Hintergrund und die interdisziplinäre Zusammensetzung. Was uns verbindet, ist der Enthusiasmus, mit dem wir bestmögliche Polkörperdiagnostik durchführen, um Schwangerschaftsraten zu verbessern und die Anzahl der Geburten zu erhöhen.